Einspeisevergütung vor Stichtag sichern – Wichtige Fristen für neue PV-Anlagen
Reformentwurf sieht das Ende der Einspeisevergütung für Kleinanlagen ab Sommer 2026 vor. Jetzt prüfen, ob Ihr Projekt noch rechtzeitig ans Netz gehen kann.
Warum das Timing bei neuen PV-Anlagen jetzt zählt
- Ein Reformentwurf mit über 400 Seiten stellt erstmals die Vergütung kleiner PV-Anlagen infrage
- Geplant ist ein Stichtag im Sommer 2026, der über Ihr Vergütungsmodell entscheidet
- Netzbetreiber melden bereits Verzögerungen bei Anschluss- und Zählersetzung
- Viele bestehende Angebote müssten aufgrund der Reform neu bewertet werden
Im aktuellen, über 400 Seiten starken Reformentwurf zur EEG-Überarbeitung wird offen vorgeschlagen, die feste Einspeisevergütung für neue PV-Kleinanlagen bis 25 kW vollständig zu streichen – und das bereits ab Sommer 2026. Damit würde jede neue Dachanlage ihren garantierten Vergütungstarif verlieren und künftig nur noch schwankende Marktpreise erhalten. Für Betreiber bedeutet das: Ob eine Anlage noch in das verlässliche Vergütungsmodell fällt oder dauerhaft unter unsicheren Bedingungen läuft, entscheidet allein der Zeitpunkt des Netzanschlusses.
1. Was bedeutet das mögliche Ende der Einspeisevergütung?
Die feste Vergütung für eingespeisten Strom könnte für neue PV-Anlagen entfallen. Überschüsse würden dann zu variablen Marktpreisen verkauft, die nicht planbar sind. Anlagen mit Netzanschluss vor dem Stichtag behalten die bisherige Vergütung.
2. Warum ist der Inbetriebnahmetermin jetzt entscheidend?
Maßgeblich ist das Datum, an dem die Anlage ans Netz geht. Nur Anlagen, die vor dem politischen Stichtag in Betrieb genommen werden, erhalten weiterhin die feste Einspeisevergütung über die gesamte Laufzeit.
3. Welche Auswirkungen hat das auf die Wirtschaftlichkeit?
Der Eigenverbrauch bleibt stabil und bildet den größten Teil des wirtschaftlichen Effekts. Ohne feste Vergütung entfallen jedoch die zusätzlichen, planbaren Einnahmen aus der Einspeisung und werden durch schwankende Markterlöse ersetzt.
4. Was kann bei bestehenden Angeboten geprüft werden?
Liegt bereits ein technisches Angebot vor, kann eine zeitnahe Abstimmung klären, ob der geplante Netzanschluss noch vor dem Stichtag erreicht werden kann. Dadurch bleibt die bisherige Vergütung dauerhaft gesichert.
Solar
Basis Paket.
Ideal für alle, die mit Solarstrom starten möchten und ihre Photovoltaik-Preise langfristig sichern wollen.
- PV-Anlage ab 4,05 kWp
- E.ON Home Energiemanager inklusive
ab 8.799 €¹
Am beliebtesten
Solar Komplett Paket.
Das Rundum-Paket: Solarstrom erzeugen, speichern und intelligent steuern – für mehr Autarkie und stabile Photovoltaik-Preise.
- PV-Anlage ab 4,05 kWp
- Speicher mit 5,12 kWh
- E.ON Home Energiemanager inklusive
ab 11.999 €¹
Solar Autarkie Paket.
Für maximale Unabhängigkeit: Größere Leistung, erweiterter Speicher und volle Transparenz bei Ihren Photovoltaik- Preisen.
- PV-Anlage ab 9,86 kWp
- Speicher mit 7,7 kWh
-
Zusätzlicher Speichermodul-Bonus
(2,5 kWh gratis) - E.ON Home Energiemanager inklusive
ab 16.999 €¹
Jetzt Ihre Solaranlage konfigurieren & unverbindliches Angebot erhalten
Ihr Weg zur eigenen Solaranlage beginnt hier – bequem von zu Hause.
Beispielrechnung:
Was eine typische PV-Anlage heute einbringt – und was sich nach der Reform ändert
- Eine 6 kWp-Anlage erzeugt rund 6.000 kWh pro Jahr.
- Etwa 30 % Eigenverbrauch → ca. 630 € jährliche Entlastung auf der Stromrechnung.
- Solange die Einspeisevergütung gilt → zusätzlich rund 300 € feste Einnahmen durch eingespeisten Überschussstrom.
- Nach der Reform → keine feste Vergütung mehr; Erlöse hängen von schwankenden Marktpreisen ab.
Ergebnis:
Der Eigenverbrauch bleibt der stabile Kern der Wirtschaftlichkeit.
Die feste Einspeisevergütung – und damit ein planbarer Einnahmebaustein von mehreren hundert Euro pro Jahr – bleibt jedoch nur bestehen, wenn die Anlage vor dem Stichtag ans Netz geht. Danach gelten ausschließlich variable Markterlöse.
So einfach geht der Kauf einer Klarsolar Photovoltaikanlage
01
Kostenlosen
Solar-Check starten
02
Beratung und
Angebotserstellung
03
Installation Ihrer
PV-Anlage
04
Solarstrom
nutzen
Der richtige Zeitpunkt.
Der künftige wirtschaftliche Vorteil hängt stärker vom Netzanschluss ab. Wird die Anlage vor dem Stichtag in Betrieb genommen, bleibt die feste Einspeisevergütung bestehen. Nach der Reform gelten nur noch variable Marktpreise.
Ihre Planungssicherheit.
Die feste Vergütung sorgt derzeit für stabile Einnahmen bei eingespeistem Strom. Fällt sie weg, entfallen diese planbaren Beträge. Ein früh terminierter Netzanschluss erhöht die Chance, die bisherigen Bedingungen zu erhalten.
Ihre langfristige Wirtschaftlichkeit.
Der Eigenverbrauch bleibt der wichtigste Vorteil. Die feste Vergütung für Überschüsse stärkt jedoch die Kalkulationssicherheit über viele Jahre. Wird die Anlage vor dem Stichtag angeschlossen, bleibt dieser Vorteil bestehen.
Wichtige Änderungen für neue PV-Anlagen
Für neue Photovoltaikanlagen bis 25 kW wird derzeit über eine Reform diskutiert, die die feste Einspeisevergütung beenden könnte. Überschüssiger Strom würde nicht mehr zu einem garantierten Cent-Betrag vergütet, sondern zu variablen Marktpreisen verkauft. Für Anlagen, die vor dem politischen Stichtag in Betrieb genommen werden, bleibt die bestehende Vergütung jedoch bestehen – und damit ein zentraler wirtschaftlicher Bestandteil vieler PV-Kalkulationen.
Laut Branchenangaben gelten die aktuellen Einspeisesätze voraussichtlich bis 31. Juli 2026. Ab 1. August 2026 können Anpassungen erfolgen – unabhängig davon kann die Reform die feste Vergütung für Neuanlagen beenden, sobald das Gesetz offiziell beschlossen ist.
Warum das Inbetriebnahmedatum entscheidend ist
Die feste Einspeisevergütung gilt immer ab dem Zeitpunkt des Netzanschlusses und bleibt dann über die gesamte Laufzeit bestehen. Dadurch entsteht ein klares Zeitfenster für alle, die bereits ein Angebot vorliegen haben und prüfen möchten, ob eine rechtzeitige Inbetriebnahme möglich ist.
Wird die Anlage vor dem politischen Stichtag im Sommer 2026 ans Netz angeschlossen, bleibt die feste Vergütung dauerhaft bestehen. Erfolgt der Netzanschluss später, gelten variable Markterlöse.
Einspeisevergütung
- Feste Vergütung bei Netzanschluss vor dem Stichtag
- Aktuelle Einspeisesätze gelten voraussichtlich bis 31.07.2026
- Variable Markterlöse für Neuanlagen nach dem Stichtag
- Eigenverbrauch bleibt wichtigste Komponente
- Wirtschaftlicher Vorteil durch planbare Einnahmen
Persönliche Beratung durch unsere Experten
- Rufen Sie uns an:
- Montag–Freitag 8:00–18:00 Uhr
- Schreiben Sie uns:
Häufig gestellte Fragen zur Einspeisevergütung
- Feste Einspeisevergütung nur bei Netzanschluss vor dem Stichtag
- Aktuelle Einspeisesätze voraussichtlich gültig bis 31.07.2026
- Nach dem Stichtag: variable Marktpreise statt fester Vergütung
- Netzanschluss entscheidet über die dauerhafte Wirtschaftlichkeit
Da der Zeitpunkt des Netzanschlusses über den Erhalt der festen Einspeisevergütung entscheidet, kann es sinnvoll sein, laufende Angebote und bestehende Projektunterlagen noch einmal zu prüfen. Besonders relevant ist, ob Planung, Lieferung und Installation so terminiert sind, dass der Anschluss voraussichtlich vor dem vorgesehenen Stichtag erreicht wird. Eine kurze Abstimmung mit Anbieter oder Installationsbetrieb reicht aus, um den realistischen Zeitrahmen einzuordnen und gegebenenfalls frühere Schritte anzustoßen.
1. Gilt das Vergütungs-Aus bereits?
Nein, ein Arbeitsentwurf liegt vor. Verbindlich wird die Reform erst mit finalem Gesetz und Stichtag.
2. Sind Bestandsanlagen betroffen?
Nein. Nur Neuanlagen ab dem Stichtag ändert die Regelung.
3. Ist Direktvermarktung praktikabel?
Vorgesehen im Entwurf; Umsetzung hängt vom finalen Gesetz und Anbietern ab.
4. Rechnet sich PV ohne feste Vergütung?
Ja, durch Eigenverbrauch. Speicher und Tagesnutzung erhöhen den Anteil.
5. Welcher Termin zählt?
Maßgeblich ist das Datum der Netzanschluss-Inbetriebnahme.
14 Millionen Kundinnen und Kunden
vertrauen E.ON
Trustpilot
Bewertungsübersicht
Rezensenten hatten überwiegend eine großartige Erfahrung mit diesem Unternehmen. Kunden loben besonders den hervorragenden Service und die transparenten, marktüblichen Preise. Viele heben die schnelle und professionelle Umsetzung der Anlagen hervor, wobei die reibungslose Kommunikation mit dem Netzbetreiber und den Behörden als besonders wertvoll erachtet wird.
Focus Money
Branchen-Sieger
FOCUS-MONEY und ServiceValue haben 2025 im Rahmen der Studie „Deutschlands Beste – Rund ums Haus“ mehr als 154.000 Verbraucherurteile ausgewertet. E.ON Solar erreicht den ersten Platz in der Kategorie Solar/Photovoltaik.
CHIP
Top-Bewertung bei CHIP
CHIP hat 2025 überregionale Solaranlagen-Anbieter getestet. Grundlage waren verschiedene Kriterien wie Website, Leistungsspektrum, Flexibilität, Angebotsprozess, Beratungsgespräch und Angebotsqualität. E.ON Solar konnte sich im Ranking als einer der besten Anbieter platzieren.
1 MDR (27.02.2026): „Wirtschaftsministerium plant Förderstopp für kleine Solaranlagen“ – https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/solaranlagen-foerderung-einspeiseverguetung-bundeswirtschaftsministerium-katherina-reiche-100.html
2 Handelsblatt (27.02.2026): „Reiche will Vergütung für kleine PVAnlagen streichen“ – https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energie-reiche-will-verguetung-fuer-kleine-pv-anlagen-streichen/100203546.html
3 ZfK: „EEGReform 2026: Kritik an Reiche wächst“ – https://www.zfk.de/politik/deutschland/eeg-novelle-2026-reiche-solarfoerderung
4 Energiezukunft: „Geleakte EEGNovelle: Kleine Solaranlagen zukünftig ohne Förderung“ – https://www.energiezukunft.eu/politik/kleine-solaranlagen-zukuenftig-ohne-foerderung
5 Futurefox Greendeal: „Netzpaket 2026: Was PVBesitzer jetzt wissen müssen“ – https://futurefox-greendeal.de/2026/02/20/netzpaket-2026-was-bedeutet-der-gesetzentwurf-fuer-deine-photovoltaik-anlage/
PV-Anlage in nur 3 Minuten konfigurieren.
Erhalten Sie direkt und kostenlos einen individuellen Kostenvoranschlag inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung.
